Aus dem Leben einer angehenden Fotografin gedanken travel

Wenn du das Gefühl hast

Wenn du das Gefühl hast 19. April 20192 Comments

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Wenn du gerade das Gefühl hast, alles zu verlieren, denk ich immer daran: Bäume verlieren jedes Jahr all ihre Blätter und sie stehen trotzdem aufrecht und stolz und warten auf bessere Tage.

Ich gehe es cool an, meine ganze Situation geriet außer Kontrolle. Ich hoffe, ihr versteht es. Es kann jedem einzelnen von uns passieren. Jeder kann jemanden verletzen den er liebt und die Herzen werden gebrochen. Wir machen alle schlechte wie gute Fehler, niemand weiß, wohin die Entscheidung führt. Sie kann gut unter anderem schlecht sein – es gibt kein richtig oder falsch. Jeder von uns kann und wird in seinem Leben scheitern. Vielleicht nicht einmal, solange wir nach jedem Scheitern aufstehen ist alles cool.

Ich habe mein Leben im Griff. Sind wir ehrlich, wir haben andauernd etwas auszusetzen. In meiner Wahlheimat geht es mir gut – Hamburg ist eine schöne Stadt, die Menschen alles drum herum. Ich bin glücklich, könnten wir meinen. Ja, zum Teil. In mir schlummert etwas das schlimmer ist als jeder Liebeskummer. Dieses Gefühl nirgendwo dazugehören zu wollen. Ich will noch mal raus, will reisen, neues über Kulturen entdecken, beobachten zugleich um zu lernen. Es wird von wenigen Monaten gesprochen. Respekt an alle, die Sesshaft sein können. Mein Herz schreit nach Meer/mehr.

Im Internet las ich mich schlau, ich könnte zurückkehren aufs Kreuzfahrtschiff, die Möglichkeit haben jeden Tag an einem neuen wunderbaren Ort zu sein mit einer tollen Crew. Es besteht die Möglichkeit ein soziales Projekt zu unterstützen z. B. mit Kindern und Jugendlichen oder bei einer Elefantenfarm auszuhelfen. Eine weitere Möglichkeit wäre sich ein One-Way Ticket zu buchen – da müsste ich erstmal viel Geld bei Seite schaffen. Die Auftragslage wäre für mich das kleinste Problem, von Unterwegs zu Arbeiten ist kein Problem Die Welt ist keine Strecke, sondern ein großer runder Ball. Irgendwann kommt man zum Anfangspunkt A zurück. Für größere Jobs lohnt sich das Zurückkehren allemal. Ich sitze wie besessen vor meinem Notebook, um zu Planen das ich gar nicht planen kann. Mir ist es egal, ob ich allein losziehe. Unterwegs trifft man andere reiselustige Menschen. Es tut mir allerdings Leid für meine Familie, meinen Hund Oreo genauso wie meinen Freunden, dass ich am liebsten wegmöchte, sie werden es sicherlich verstehen. Einen Freigeist wie sie sagen kann man nicht aufhalten.

Was in 2020 passieren wird steht alles noch in den Sternen. Ich bin eine Träumerin, die ihre Träume zur Wirklichkeit machen lässt. Wenn’s erstmal im Kopf fest sitzt.
Einer meiner größten Träume ist einen afrikanischen Stamm zu fotografieren/dokumentieren, abseits von Smartphones und der ganzen Digitalisierung anschließend mit einer Veröffentlichung in einem bekannten Magazin.

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